Es ist noch Suppe da!

Noch mehr Hotspots in Paris!


Start ins Nightlife

Café de l'Industrie.

Der ideale Start ins Nachtleben ist dieses legere Café-Restaurant im Kolonialstil in einer Seitenstraße der rue de la Roquette, der Ausgehmeile an der Bastille. Weil's es selbst abends extrem gemütlich zugeht, ist es der Treffpunkt für alle, die in Ruhe plaudern und günstig eine Kleinigkeit essen wollen, bevor sie ins Nachtleben starten. Die intellektuellen Pariser, denen St. Germain zu spießig ist, kommen gerne hierher: Hier treffen sich auch Schriftsteller und Filmleute mit ihren Agenten. Versuchen Sie hier einen Beaujolais und Carpaccio de boeuf. Die Preise sind sehr fair.
16, rue Saint-Sabin, 11e

Tolle Torten und Tartes

Le Loir dans la Théière.

Das Lokal, das nach dem Siebenschläfer aus "Alice im Wunderland" benannt ist, sieht aus, als wäre es ein Trödelladen und ist urgemütlich. Die Wände sind vollgehängt mit abstrakten Gemälden und Theater-Plakaten und Platz nimmt man in bequemen Clubsesseln aus Leder. Was hier sofort ins Auge sticht, ist die unglaubliche Kuchen-Vitrine. Ein Bolide von einer Torte ist die Tarte au citron mit einem Berg aus Baiser. Die Spezialität sind pikante Tartes – je ausgefallener die Kombination klingt, desto besser. Am Wochenende ist der Brunch das Highlight. Um einen Platz zu ergattern, kommt man am besten gegen 11.30 Uhr, sonst steht wann in der Warteschlange vor der Tür.
3, rue des Rosiers, 4e

Superberer

La Maison Mère.

Einen guten Burger zu bekommen, ist an und für sich meist schon eine Spießrutenlauf. In Paris ist es das in jedem Fall. Aber hier im Pigalle-Viertel findet man ihn – und noch viel mehr. Abgesehen davon, dass das Ambiente sehr cool ist (Metzgerei-Kühlschränke, weiße Fliesen, karierte Papier-Tischtücher) gibt es auch eine erfreuliche Speisekarte: Vom Fishburger bis zum Caesar Salad, von Cream Bagels bis zum saftigen Steak und Fish and Chips – hier geht alles runter wie Öl und auch die Nachspeisen sind top!
4, rue de Havarien, 9e;
http://lamaisonmere.fr

Best of Crepes

Breizh Café.

Das Breizh ist in der ruhigen Seite des Marais Viertels. Dort gibt es zu bezahlbaren Preisen eine hervorragende Alternative zu Fastfood und Billigmenüs: die berühmten Galettes, eine Spezialität aus der Bretagne. Es gibt auch großartige süße Crêpes und der Café Gourmand ist auch eine Sünde wert. Laut Betreiber werden übrigens nur Bio-Produkte verwendet. Das Breizh in Paris ist Teil einer kleinen, feinen Kette, von der es tatsächlich auch Filialen in Japan gibt. Vom typischen Kettenambiente ist hier allerdings nichts zu bemerken; das Lokal ist klein und gemütlich.
109, rue Vieille du Temple, 3e;
www.breizhcafe.com

Schokohimmel

Chocolat Debauve & Gallais.

Unter den vielen vielen Schoko-Geschäften in Paris ist der hier eine echte klassische Schönheit. Schon Schriftsteller wie Balzac und Proust holten sich hier ihre süßen Rationen. Bereits seit seiner Gründung 1800 unterschied sich das Debauve & Gallais von anderen Schokoladenfabrikanten: anstatt aus spanischen Kolonien importierten billigeren Kakao zu nutzen, hat das Haus Kakaobohnen aus Caracas, Maracaibo, Magdelaine, Soconusco und aus Guayaquil kommen lassen. Anstatt gesüßte Schokolade zu produzieren, hat das Geschäft der "schwarzen" Schokolade den Weg geöffnet. Die Pralinen, deren Verpackung und die Einrichtung haben noch immer das Flair einer längst vergangenen Zeit – doch genau das macht den Charme dieses Ladens aus. Kaufen Sie hier zumindest eine Tafel Schokolade und stürzen Sie sich darüber, anstelle sie als Souvenir mitzunehmen. Es lohnt sich absolut!
30, rue des Saints-Pères, 7e;
www.debauve-et-gallais.com


Edel-Accessoires

58m.

Hier kann man Luxus pur schnuppern. 58m ist eine der typischen, angesagten Pariser Boutiquen, die mit einem kleinen aber exklusiven Angebot überzeugen. Marion und Clarissa Rioufol Davenne haben diesen genialen Accessoires-Shop eröffnet, in dem es vor allem großartiges aus Leder gibt – von Taschen bis zu Schuhen. Aber ebenso Kleidung und Schmuck, Ob chic, basic oder rockig; man hat die Auswahl zwischen mehr als 30 Top-Designern und die ist perfekt.
58, ru Montmartre, 2e;
www.58m.fr

Best of Geschirr

Astier de Villatte.

Seit 1998 entwirft das französische Designer-Duo Benoit Astier de Villatte und Ivan Pericoli ausgefallen Wohnaccessoires und Keramikgeschirr. Ideen und Inspiration holen Sie sich von Pariser Trottoirs, auf Flohmärkten oder in Second-Hand-Läden. In ihrem liebevoll restaurierten "Luxus-Basar" in der rue Saint-Honoré bieten Sie ein buntes Sammelsurium und sogar eine eigene Duftkollektion. All ihre Keramik-Stücke sind weiß lasiert und haben unebene Oberflächen und unregelmäßige Formen. Schon ein Besuch auf der mehr als originelle Website macht klar: Die Jungs haben sehr viel Humor und sehr viel Stil.
173, rue Saint-Honoré, 1er;
www.astierdevillatte.com

Der Pariser H&M

Maje, Sandro und Ba&sh.

Jede Pariserin ist eine Königin, wenn es darum geht, absolut angesagte Styles zu günstigen Preisen aufzuspüren. Wer französische Mode liebt, kommt um diese drei Labels nicht herum: Maje, Sandro und Ba&sh. Judith Milgrom und ihre Schwester Evelyne Chétrite sind die Gründerinnen des erfolgreichen Boutiquen-Trios und sorgen für den extra Modekick. Von Pailetten bis Denim – hier findet man alles und es ist nicht überteuert. Deshalb vermehren sich die Läden in Paris und auch anderenorts in Windeseile. Kein Wunder, denn das Konzept ist ein perfekt: Jeder der drei Läden liefert Varianten der gerade angesagten Looks!
24, rue Saint-Sulpice, 6e; www.maje-paris.fr
47, rue des Francs-Bourgeois, 4e; www.sandro-paris.com
83, rue d’Assas, 6e; www.ba-sh.com

Kunstsinn

Galerie Patrick Seguin.

Diese Galerie ist ein heißer Tipp für alle, die modernes französisches Design lieben, denn dort hat man sich den Möbeln und der Architektur des 20. Jahrhunderts verschrieben. Die Galerie zeigt französische Klassiker von Jean Prouvé, Charlotte Perriand, Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Jean Royère. Fast fühlt man sich hier wie in einem Museum.
5, rue des Taillandiers, 11e;
www.patrickseguin.com