Nachhaltig bauen und wirtschaften

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Im Rahmen der Nachhaltigkeits-Strategie gibt es ein klares Ziel: Bis 2015 sollen die Treibhausgas-Emissionen durch umfassende Maßnahmen im Vergleich zum Jahr 2006 um 30% gesenkt werden. Beispielsweise entsprechen seit 2008 alle neuen BILLA Filialen den Green Building Anforderungen der Europäischen Union. Damit spart jede neu oder umgebaute BILLA Filiale mindestens 25% an Energie ein.


 Haben Sie gewusst?

Die BILLA Filiale in Klosterneuburg, Wiener Straße 9, ist die erste Supermarktfiliale europaweit, die mit dem Green Building Zertifikat ausgezeichnet wurde. Die damit verbundenen Erkenntnisse werden bei BILLA in allen Neu- und Umbauten konseqent  umgesetzt.

Nachhaltiges Highlight

Im Juli 2011 erfolgte der Spatenstich für den ersten Öko-BILLA in Perchtoldsdorf. Noch dieses Jahr soll er seine Pforten öffnen und mit ihm wird die nächste Ära eingeleitet: Beim Baumaterial wird auf ökologische und nachwachsende Rohstoffe besonderen Wert gelegt. Zusätzlich zu den üblichen Maßnahmen soll auch  die Kälte- und Lichttechnik optimiert werden.


Energiesparfiliale in Deutsch-Wagram

Die österreichweit erste Niedrigenergiefiliale mit einer Photovoltaikanlage befindet sich in Deutsch-Wagram in Niederösterreich. Diese Filiale verbraucht 54% weniger Energie als herkömmliche BILLA Filialen. Zur besseren Vorstellung: Durch die eingesparte elektrische Energie könnten rund 30 Einfamilienhäuser ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.


Photovoltaik

Auf der gesamten Dachfläche sind Sonnenkollektoren zur Eigenstromerzeugung installiert. Jährlich werden so ca. 26.000 kWh Strom produziert und circa 8 Tonnen CO2 eingespart.
Der Eigenstrom wird einerseits direkt in die Filiale eingespeist, andererseits auch Kunden und Mitarbeitern, die die moderne Elektro-Tankstelle an diesem Standort nutzen, zur Verfügung gestellt. Die Kunden werden mittels einer großen Anzeigetafel über die wichtigsten Daten wie aktuelle Leistung, Tageserzeugung und Gesamterzeugung der Anlage informiert.


Kälteanlagen und Wärmerückgewinnungsanlagen

Kälteanlagen:

Rund 60%des Stromverbrauchs einer Filiale werden für die Kühlung der Ware verbraucht. Daher birgt der optimale Einsatz von energieeffizienten Kälteanlagen enormes Einsparpotenzial.
Modernste Technologie wird eingesetzt, um den Stromverbrauch der Kälteerzeugung zu reduzieren. Türen vor den Fleisch- und Convenience-Kühlmöbeln sorgen dafür, dass die Kälte dort bleibt, wo sie hingehört. Hochwertige Anlagen haben zwar höhere Anschaffungskosten, sparen aber Energiekosten und vermindern Treibhausgas-Emissionen um über 18 Tonnen. Regelmäßige Wartungs-, Reinigungs- und Kontrollarbeiten gewährleisten, dass die Anlagen auch im laufenden Betrieb energieoptimiert arbeiten.

Wärmerückgewinnungsanlagen:

In vielen Filialen werden Wärmerückgewinnungsanlagen eingebaut, um fossile Heizenergie einzusparen. Dabei kann die Abwärme aus den Kühlgeräten genutzt werden, um die Filiale im Winter mittels Fußbodenheizung zu wärmen. Zusätzlich verhindert eine verstärkte Wärmedämmung unnötigen Energieverlust. So können weitere 20 Tonnen CO2 eingespart werden. Bereits eine einzige BILLA Filiale, die auf den Einsatz einer energieeffizienten Kälteanlage mit Wärmerückgewinnung setzt, leistet damit einen Beitrag zur Reduktion von 38 Tonnen CO2 pro Jahr.


Mehrweg-Klappkisten

Nicht nur Strom sparen hilft der Umwelt, auch Platz zu sparen kann das Klima schonen. Seit 2009 werden bei der Anlieferung von Obst und Gemüse nur mehr Mehrweg-Klappkisten verwendet. Durch diese umweltverträgliche und platzsparende Transportverpackung fahren die LKWs 1,5 Millionen Kilometer weniger pro Jahr – das entspricht einer Reduktion der CO2- Emissionen um 1,4 Millionen kg pro Jahr. Am Ende ihrer Nutzungsdauer sind die Klappkisten zu 100% recyclebar.


E-Tankstellen

Die BILLA Filiale in Vösendorf, Triester Straße 248, produziert durch fassadenintegrierte Solarzellen etwa 1.700 kWh Strom pro Jahr - und das ganz umweltfreundlich. Der hier erzeugte Strom wird Kunden und Mitarbeitern für die Mobilität zur Verfügung gestellt.


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