SEPTEMBER

Bevor der Spätsommer endgültig zu Ende geht und der Herbst so richtig startet, fängt das heimische Obst und Gemüse noch die letzten Sonnenstrahlen ein und macht den September zu einem besonders erntereichen Monat.

Mini-Kiwis

Neue Superfrucht

Schon mal Mini-Kiwis probiert? Die kleine Superfrucht kommt ursprünglich aus Südostasien. Jetzt gibt es sie im September und Oktober, aber auch aus heimischem Anbau. Tatsächlich ist die Kiwibeere eine von über 100 Kiwi-Arten und schaut wie eine grüne Stachelbeere aus.

Heidelbeeren

Kleine Vitaminbombe

Im Smoothie, im Müsli, am Kuchen oder einfach zwischendurch - Heidelbeeren schmecken immer köstlich! Außerdem steckt in den kleinen blauen Beeren reichlich wertvolles Vitamin E und C. Das macht sie zu kleinen Vitaminbomben! Sie haben von Ende Juni bis September Hauptsaison.

Zwetschken

Blauer Genuss

Zwetschken zeichnen sich durch die länglichen, spitz zulaufenden Früchte und ihre dunkelblaue bis schwarzblaue Schale aus. In dem gründlich-gelben und leicht säuerlich-süßen Fruchtfleisch verbirgt sich ein flacher Stein, der sich ganz einfach lösen lässt.

Die Steinfrüchte eignen sich perfekt zum Kuchenbacken und bewahren ihren Geschmack auch beim Einwecken oder Einfrieren. Die Hauptsaison umfasst alle Monate zwischen Juli und September.

Rotkraut

Rotkraut bleibt Rotkraut

Ganz klar, den Namen hat das Rotkraut von seinen dunkel gefärbten Blättern. Die Kohlart wird bereits im Mai und Juni ausgesät und von September bis November geerntet. Deswegen ist die Kohlsorte auch Teil von unserer heimischen Herbst- und Winterküche.

Weißkraut

Typisch deutsch

Weißkraut wird von September bis November geerntet. Wird Weißkraut durch Milchsäuregärung konserviert, entsteht Sauerkraut. Zu diesem Beilagen-Klassiker haben auch schon die frühen Seefahrer gegriffen. Dieses ist nämlich reich an Ballaststoffen und Vitamin C und hat die Seeleute vor Mangelerscheinungen bewahrt.

Zucchini grün

Der Kürbis in Gurkenform

Was einer Gurke zum Verwechseln ähnlich sieht, ist ein grüner Gartenkürbis in Gurkenform. Ganz egal ob gebraten, gebacken, gekocht, oder auf dem Grill – die Zucchini sind ein beliebtes Sommergemüse und ungefähr ab Ende Juni bis Oktober regional erhältlich. Besonders aus der mediterranen Küche sind diese kaum wegzudenken. Durch ihren neutralen Geschmack fügen sie sich perfekt in zahlreiche Gerichte ein.

Kürbis

Der Beeren-Gigant

Wussten Sie, dass Kürbisse zu den Beerengewächsen zählen? Somit sind sie mit Abstand die größten Beeren der Welt. Gegen Ende August reifen sie heran und bringen uns alle ganz langsam in Herbststimmung. Butternuss, Delicata, Spaghetti-, Ufo- oder Eichelkürbis, die Auswahl ist groß und beinhaltet unterschiedlichste Farben, Formen und Geschmacksrichtungen.So gibt’s für jedes Rezept die passende Sorte. Zu den beliebtesten Gerichten zählen vor allem die Kürbissuppe, und der Ofenkürbis.

Fisolen

Interessiert Sie die Bohne?

Die Fisole, auch Gartenbohne, oder einfach Bohne genannt, kann von Juni bis Oktober in Österreich geerntet werden und eignet sich besonders gut für den Selbstanbau im Garten. Sie zählt zu den beliebtesten Gemüsearten und ist die Basis für leckere Beilagen, wie Rahmfisolen nach Wiener Art. Wichtig zu beachten ist, dass die Bohnen nicht roh gegessen werden sollten.

Birnen

Jetzt heißt es zugreifen!

Birnen können ab Ende August bis in den Novermber heimisch geerntet werden. Der geringe Säuregehalt und die milde Süße machen sie zu einem beliebten Sommerobst. Besonders gern wird das Kernobst außerdem als Mus zu Fleischgerichten serviert, oder zu einem erfrischenden Kompott verarbeitet.

Chili-Raritäten

Ganz schön scharf

Egal ob klein oder groß, rund oder schlank - eines haben die vielen Chilisorten gemeinsam: Sie heizen ordentlich ein! Die Schärfe wird bei den scharfen Schoten übrigens in Scoville gemessen. Von Mitte Mai bis September gibt es auch heimische Chili-Raritäten für jeden Geschmack.

Kurkuma

Farbwunder

Kurkuma schmeckt nicht nur gut, es hat auch eine intensive orange Farbe, mit der sich sogar ganze Gerichte und Textilien färben lassen. Die Farbe bekommt die Knolle aber erst kurz vor der Ernte, wenn die Temperaturen im Oktober langsam sinken. Dann ist es höchste Zeit für Curry mit frischem Kurkuma!

Schwarzer Rettich

Das Soulfood für den Winter

Der schwarze Winterrettich in eine unverzichtbare Beilage in der japanischen Küche, hat aber auch in Österreich viele treue Anhänger. Schwarzer Rettich wird in der Regel zwischen August und Oktober geerntet und liefert wichtige Vitalstoffe für die kalte Jahreszeit. Kratziger Hals, oder Husten? 

Aus dem Rettich lässt sich mit etwas Honig ein ganz natürlicher Hustensaft zubereiten – ein beliebtes Hausmittel bei Erkältungen.

Ingwer

Scharfe Wunderwurzel

Egal ob im Tee, im würzigen Curry, in Keksen oder zu Kürbis - auf Ingwer wollen wir in der Küche nicht mehr verzichten. Nicht nur wegen seinen vielen Vitaminen. Gut, dass die asiatische Wurzel jetzt auch aus heimischem Anbau erhältlich ist. Ausgesät wird bereits Mitte Mai, geerntet Anfang Oktober. 

Mini-Wassermelone

Klein wie Groß

Mini-Melonen stehen der großen Sorte in nichts nach (abgesehen von der Größe). Die Früchte bekommen einen Durchmesser von ungefähr 10-15 cm. Dafür schmeckt das Fruchtfleisch besonders süß und hat fast keine Kerne. Genau richtig für zwischendurch! Sie hat von Juli bis Ende September Saison.

Zuckermais

Gold vom Feld

In Südamerika sind die goldfarbigen Kolben ein wichtiges Grundnahrungsmittel, aber auch in Europa werden sie immer beliebter. Egal ob frisch vom Kolben, als Ganzes gegrillt oder im Auflauf - den Gerichten sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Mais-Saison ist in Österreich von August bis Oktober.

Salatherzen

Liebe auf den ersten Biss

Ja, richtig gelesen! Als Salatherz werden die inneren, kompakten Blätter von einem Salatkopf bezeichnet. Die Blätter sind meist feiner und knackiger als die großen äußeren Blätter. Die Salatherzen können wie gewöhnlicher Salat zubereitet werden oder sogar angebraten als Hauptspeise serviert werden.

Mangold

Bühne frei

Die knackigen Blätter und Stiele machen Mangold zu einem echten Kraftpaket. In ihm steckt neben wertvollen Mineralien wie Kalium, Eisen und Magnesium auch viel Vitamin A. Also ab damit in den Salat, zu Nudeln oder auf den Beilagenteller! Heimischen Mangold gibt es von Mai bis November.

Fenchel

Aroma in Knollenform

Die faustgroße Knolle hat ein ganz spezielles Aroma. Wer das mag, wird den Fenchel lieben! Egal, ob roh oder gekocht - mit Nüssen kombiniert schmeckt er besonders gut. Fisch und Fleisch lassen sich auch mit seinen Samen hervorragend würzen. Bei uns hat die Fenchelknolle von Juni bis Oktober Hauptsaison.

Pfefferoni

Pfefferoni

Manche haben’s lieber mild, andere gerne scharf - bei Pfefferonis gibt es gleich beides. Grundsätzlich sind grüne Schoten etwas milder als rote, das liegt an dem Reifegrad. Die grünen sind zwar noch nicht komplett reif, sind aber schon essbar. Sie haben von Spätsommer bis Herbst Saison.

Dille

Vielseitiges Küchenkraut

Das unscheinbare Kraut erinnert geschmacklich an Anis oder Kümmel. Deswegen schmecken Dillgurken, Dillfisolen oder auch Lachs mit Dill besonders gut. Das Kraut sollte aber erst kurz vor dem Servieren dazu gemischt werden, damit das Aroma noch intensiv ist. Geerntet wird Dille von Mai bis September.

Petersilie

Kraus oder glatt?

Petersilie sollte in keinem Haushalt fehlen! Egal ob frisch, eingefroren oder getrocknet, das Kraut sorgt für Geschmack am Teller. Glatte Petersilie hat übrigens einen intensiveren Geschmack als die krause Sorte. Das Küchenkraut wird von Juni bis November frisch geerntet.

Paprika

Bunter Hingucker

Von mild bis scharf - Paprika hat einen große Vielfalt an Sorten zu bieten. Sie unterscheiden sich nicht nur im Geschmack, sondern auch farblich und sorgen in Salaten für einen schönen Farbakzent. Das vielseitige Gemüse hat von Juni bis Oktober Saison.

Jungzwiebeln

Frühlingsbote

Jungzwiebel oder auch Frühlingszwiebel genannt, gehören zu der Familie der Zwiebel. Das erkennt man an den typischen Röhrenblättern. Die Zwiebelsorte ist bei uns von Mai bis November in Saison. Stellt man die Knollen mit den Wurzeln in etwas Wasser, bleiben sie übrigens länger frisch!

Suppengemüse

Das Vitaminbündel

Hier ist der Name Programm - Suppengemüse, oder auch Suppengrün, ist die perfekte Basis für zahlreiche Suppen. Das Bündel besteht meistens aus Karotten, Knollensellerie, Lauch und Petersilie. Die Kombination kann aber auch je nach Region variieren.

Häuptelsalat

Salat-Klassiker

Häuptelsalat glänzt mit seinem erfrischenden Geschmack und großen Blättern. Er wird von Juni bis September frisch vom Feld geerntet. Dann lassen sich daraus unterschiedlichste Salate zubereiten. Werden seine Blätter nach dem Waschen gut abgetrocknet, haften Dressings übrigens besser!

Gurken

Frisch aufgetischt

Die Gurke sorgt von Juni bis Mitte September für Sommerstimmung. Bei warmen Temperaturen ist das wasserhaltige Gemüse ein echter Durststiller. Ob als Kaltschale oder im Salat - die Gurke frischt jedes Gericht auf. Lässt man die Gurke am Feld noch weiter reifen, färbt sie sich gelb. Dann ist sie für uns Menschen aber überreif. 

Brokkoli

Heimischer Exot

Erst Ende der 70er Jahre hat der Brokkoli den Weg auf unsere Teller geschafft. Das grüne Gemüse kommt ursprünglich aus Italien, aber heute kann er auch bei uns von Ende Juli bis Oktober frisch geerntet werden. Trennt man die Röschen vom Strunk, eignet er sich perfekt als proteinreiche Beilage.

Eissalat

Der Name ist Programm

Eissalat oder auch Eisbergsalat ist ursprünglich eine Züchtung aus Kalifornien. Der Salatkopf ist knackig und enthält viel Wasser, deswegen schmeckt er besonders kühl und frisch. Er wird von Juni bis November geerntet und lässt sich je Saison sowohl pikant als auch süß servieren.

Rucola

Wie in Bella Italia

Mit diesem würzigen Kraut war uns Bella Italia einen Schritt voraus. Schon im alten Rom stand Rucola am Speiseplan und wurde gerne gegessen. Auch bei uns dürfen die würzigen Blätter jetzt nicht mehr fehlen. Mit ihrem würzigen, leicht scharfen Geschmack verleihen sie Gerichten eine besondere Note.

Kressen

Mehr als nur hübsche Deko

Gartenkresse aus dem Freilandanbau ist ab Anfang April bis September erhältlich. Natürlich kann das würzig-scharfe Grün auch im eigenen Garten, auf dem Balkon oder auf einfach auf der Fensterbank gezüchtet werden. Die Kresse sollte frisch und roh angerichtet werden, damit möglichst viele wichtige Inhaltsstoffe wie Vitamin C und Vitamin A erhalten bleiben.

Erdäpfel

Erdapfel – Der ultimative Allrounder

Was gibt es besseres als ofenfrisches Kartoffelgratin, oder einen heißen Eintopf an einem kalten Winterabend? Oder soll es doch lieber Kartoffelpüree zum Schnitzel sein? Erdäpfel sind sowohl im Sommer als auch im Winter eine unverzichtbare Basis für unzählige Rezepte. Richtig gelagert können regional geerntete Sorten bis zur nächsten Saison genossen werden.

Champignons

Der Jänner ist für Glückspilze

Ob auf der Pizza, in der Cremesuppe, mit Geschnetzeltem, oder gefüllt – Champignons gehören zu den beliebtesten Pilzen und sind glücklicherweise ganzjährig verfügbar. So lassen sie sich auch in den kalten Wintermonaten ganz einfach und frisch zubereiten.

Kräuterseitlinge

Köstliche Kräuterseitlinge

Kräuterseitlinge können zwar ganzjährig gezüchtet werden, jedoch fügen sie sich in Form eine Gemüse- oder Pilzpfanne besonders gut in die bunte Frühlingsküche ein. Damit der „Königsausternpilz“ am besten zur Geltung kommt, braucht  es nur ein wenig Salz und Pfeffer. So kann er sein ganz eigenes und unglaublich köstliches Aroma entwickeln, ohne von anderen intensiven Geschmacksnoten übertönt zu werden. Der würzig-nussige Pilz bleibt selbst beim Garen bissfest und ist dank seiner Konsistenz eine beliebte Alternative zu Fleisch.

Schalotten

Schalotte – die kleine Schwester der Zwiebel

Winterzeit ist Bratenzeit. Und was passt zum Braten besser als eine Rotwein-Schalotten-Sauce? Zum Glück sind die kleinen Edelzwiebeln gut lagerungsfähig und können nach der Ernte bis zur nächsten Saison zubereitet werden. Die Schalotten sind weniger scharf, aber deutlich aromatischer als die klassische Zwiebel und überzeugen mit dem besonders milden und süßlichen Geschmack.

Baby-Leaf-Pflücksalat

Klein und fein

Eigentlich eignen sich alle Salatsorten als Baby-Leaf-Pflücksalat. Dafür werden die Blätter der frisch gesäten Pflanzen schon nach wenigen Wochen geerntet. So bleiben sie klein und fein und lassen sich als zarte Beilage zubereiten. Ausgesät wird der Pflücksalat von März bis September.

Chicorée

Bitter macht lustig

Als Ausgleich zu seinem bitteren Geschmack wird Chicorée gerne mit süßen Früchten kombiniert. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Chicorée-Erdbeer-Salat? Das Gemüse ist das ganze Jahr über verfügbar, weil es nur im abgedunkelten Glashaus die ovalen Knollen bildet.

Käferbohnen

Bohne in Hülle und Fülle

Die Käferbohne ist eine der beliebtesten Hülsenfrüchten. Kein Wunder, denn sie lässt sich zu Salaten, Eintöpfen und cremigen Desserts verarbeiten. Obendrein liefert sie neben viel Eiweiß und Vitaminen auch reichlich Mineral- und Ballaststoffe. Aus heimischem Anbau gibt es sie von Juni bis September.

Kren

Der Scharfmacher

Frisch gerissen, schmeckt Kren besonders gut zu Fisch, Fleisch, Suppe oder Brettljause. Die Wurzel wurde wegen ihrer speziellen Schärfe auch schon im Mittelalter gerne gegessen. Heute bringt der heimische Kren im Herbst und im Frühling Würze auf den Tisch.

Zuckerkarotten

Frisch aus der Erde

Leuchtend orange, süßer Geschmack und knackige Konsistenz - so lässt sich die Karotte am besten beschreiben. Das Gemüse macht übrigens nicht nur im Salat eine gute Figur - Kuchen und Brot werden mit geraspelten Karotten besonders saftig! Außerdem liefern sie uns eine ordentliche Portion Vitamin A.