HEIMISCHER
SAISONKALENDER

Region hat Saison

Bei uns haben heimische und regionale Produkte immer den Vorrang gegenüber importierten Produkten. Das heißt, ist das Produkt aus Österreich verfügbar, wird es in der Regel nicht importiert. Lediglich wenn unser täglicher Gesamtbedarf nicht gänzlich durch österreichische Lieferant:innen gedeckt werden kann, wird zusätzlich auf Importware zurückgegriffen.


In unserem Saisonkalender sehen Sie, wann welches Obst und Gemüse in Österreich Saison hat und wir geben Ihnen Tipps zur Verarbeitung der wertvollen Produkte.

Übrigens kontrollieren wir mit dem Pestizidreduktionsprogramm unsere Waren ganz genau und sind dabei strenger als das Gesetz.

OKTOBER

Bevor sich die Freiland-Saison in die Winterpause verabschiedet, beschenkt uns der Oktober noch ein letztes Mal mit einer bunten und reichlichen Ernte. Der Monat eignet sich bestens zum Einkochen und Einmachen von Obst und Gemüse – so lässt sich der Geschmack des Sommers auch in der kalten Jahreszeit genießen.

Kürbis

Der Beeren-Gigant

Wussten Sie, dass Kürbisse zu den Beerengewächsen zählen? Somit sind sie mit Abstand die größten Beeren der Welt. Gegen Ende August reifen sie heran und bringen uns alle ganz langsam in Herbststimmung. Butternuss, Delicata, Spaghetti-, Ufo- oder Eichelkürbis, die Auswahl ist groß und beinhaltet unterschiedlichste Farben, Formen und Geschmacksrichtungen.So gibt’s für jedes Rezept die passende Sorte. Zu den beliebtesten Gerichten zählen vor allem die Kürbissuppe, und der Ofenkürbis.

Saisonstart österr. Physalis

Aus den Anden ins Genussland

Die Physalis, eine gold-orangene Beere mit lampionartiger Hülle ist ein wahrer Blickfang. Ihr alternativer Name Andenbeere geht auf die Herkunft der Frucht zurück: die Andenregion in Chile und Peru. Heute wird der Strauch auch in Österreich angebaut, und beschenkt uns im September mit seinen süß-säuerlichen Früchtchen. Diese passen perfekt in einen Obstsalat, oder auf verschiedene Nachtisch-Kreationen.

Birnen

Jetzt heißt es zugreifen!

Birnen können ab Ende August bis in den Novermber heimisch geerntet werden. Der geringe Säuregehalt und die milde Süße machen sie zu einem beliebten Sommerobst. Besonders gern wird das Kernobst außerdem als Mus zu Fleischgerichten serviert, oder zu einem erfrischenden Kompott verarbeitet.

Schwarzer Rettich

Das Soulfood für den Winter

Der schwarze Winterrettich in eine unverzichtbare Beilage in der japanischen Küche, hat aber auch in Österreich viele treue Anhänger. Schwarzer Rettich wird in der Regel zwischen August und Oktober geerntet und liefert wichtige Vitalstoffe für die kalte Jahreszeit. Kratziger Hals, oder Husten? 

Aus dem Rettich lässt sich mit etwas Honig ein ganz natürlicher Hustensaft zubereiten – ein beliebtes Hausmittel bei Erkältungen.

Rote Rüben

Die Powerknolle

Eine wahre Vitaminbombe, denn mit ihrem Gehalt an wichtigen Nährstoffen übertrifft die rote Rübe alles, was in unseren Kühlschränken sonst zu finden ist. Sie wird im April ausgesät und von Anfang Oktober bis hin zum ersten Frost geerntet. Das macht die rote Knolle zu einem klassischen Wintergemüse. Der erdige Geschmack ist besonders beliebt im Salat oder Carpaccio.

Sauerkraut

Typisch deutsch

Schon die alten Seefahrer schonten sich vor Mangelerscheinungen durch regelmäßigen Genuss von Sauerkraut, denn der Beilage-Klassiker ist reich an Ballaststoffen und Vitamin C. Sauerkraut wird aus Weißkohl hergestellt. Dieses wird in der Regel zwischen September und November geerntet, sodass es noch im Dezember frisch zubereitet werden kann. Genau passend zur Weihnachtszeit!

Pastinaken

Das Comeback des Jahres

Immer mehr Feinschmecker kommen auf den Geschmack der in Vergessenheit geratenen Wunderwurzel. Die Pastinake ist ein typisches Wintergemüse und hat ihre Saison von Oktober bis März. Mit seinem leicht süßlichen und nussigen Geschmack – irgendwo zwischen Kartoffel und Karotte – ist das Wurzelgemüse roh perfekt im Salat und auch gekocht z. B. im Auflauf oder in der Suppe ein wahrer Genuss.

Trauben

Zuckersüß!

Trauben sind eine beliebte Natur-Süßigkeit und der perfekte Snack. Im Obstsalat, oder in Käsespießen lassen die frischen Früchtchen den Sommer noch etwas länger andauern. Tafeltrauben aus heimischem Gefilden sind im September und Oktober erhältlich. Achten Sie beim Kauf der Beeren auf die genussreife Qualität, denn sie reifen nach der Ernte nicht mehr nach.

Apfel – Topaz

Einfach zum Anbeißen!

Topaz ist eine beliebte und in Österreich weit verbreitete Apfelsorte. Die Farbe des Apfels gleicht dem Edelstein Topas, daher auch die leicht abgewandelte Bezeichnung. Geschmacklich überzeugt der mittelgroße Apfel mit seiner Festigkeit und dem süß-säuerlichen Aroma. Geerntet wird er ab Oktober und kann bis Juli gelagert und genossen werden.

Rote Zwiebeln

Purpurrotes Wunder

Sie ist nicht nur etwas hübscher als die klassische Zwiebel, die rote Zwiebel enthält auch doppelt so viele wohltuende Wirkstoffe. Ob du sie dünstest, überbackst, grillst, oder brätst – die wichtigen Inhaltsstoffe bleiben trotzdem enthalten. Außerdem schmeckt sie deutlich süßlicher und milder als die hellen Verwandten. Die roten Knollen können zwischen Juni und Oktober geerntet und bis zur nächsten Saison gelagert werden.

Mini-Kiwis

Neue Superfrucht

Schon mal Mini-Kiwis probiert? Die kleine Superfrucht kommt ursprünglich aus Südostasien. Jetzt gibt es sie im September und Oktober, aber auch aus heimischem Anbau. Tatsächlich ist die Kiwibeere eine von über 100 Kiwi-Arten und schaut wie eine grüne Stachelbeere aus.

Rotkraut

Rotkraut bleibt Rotkraut

Ganz klar, den Namen hat das Rotkraut von seinen dunkel gefärbten Blättern. Die Kohlart wird bereits im Mai und Juni ausgesät und von September bis November geerntet. Deswegen ist die Kohlsorte auch Teil von unserer heimischen Herbst- und Winterküche.

Weißkraut

Typisch deutsch

Weißkraut wird von September bis November geerntet. Wird Weißkraut durch Milchsäuregärung konserviert, entsteht Sauerkraut. Zu diesem Beilagen-Klassiker haben auch schon die frühen Seefahrer gegriffen. Dieses ist nämlich reich an Ballaststoffen und Vitamin C und hat die Seeleute vor Mangelerscheinungen bewahrt.

Chili-Raritäten

Ganz schön scharf

Egal ob klein oder groß, rund oder schlank - eines haben die vielen Chilisorten gemeinsam: Sie heizen ordentlich ein! Die Schärfe wird bei den scharfen Schoten übrigens in Scoville gemessen. Von Mitte Mai bis September gibt es auch heimische Chili-Raritäten für jeden Geschmack.

Kurkuma

Farbwunder

Kurkuma schmeckt nicht nur gut, es hat auch eine intensive orange Farbe, mit der sich sogar ganze Gerichte und Textilien färben lassen. Die Farbe bekommt die Knolle aber erst kurz vor der Ernte, wenn die Temperaturen im Oktober langsam sinken. Dann ist es höchste Zeit für Curry mit frischem Kurkuma!

Ingwer

Scharfe Wunderwurzel

Egal ob im Tee, im würzigen Curry, in Keksen oder zu Kürbis - auf Ingwer wollen wir in der Küche nicht mehr verzichten. Nicht nur wegen seinen vielen Vitaminen. Gut, dass die asiatische Wurzel jetzt auch aus heimischem Anbau erhältlich ist. Ausgesät wird bereits Mitte Mai, geerntet Anfang Oktober. 

Zuckermais

Gold vom Feld

In Südamerika sind die goldfarbigen Kolben ein wichtiges Grundnahrungsmittel, aber auch in Europa werden sie immer beliebter. Egal ob frisch vom Kolben, als Ganzes gegrillt oder im Auflauf - den Gerichten sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Mais-Saison ist in Österreich von August bis Oktober.

Mangold

Bühne frei

Die knackigen Blätter und Stiele machen Mangold zu einem echten Kraftpaket. In ihm steckt neben wertvollen Mineralien wie Kalium, Eisen und Magnesium auch viel Vitamin A. Also ab damit in den Salat, zu Nudeln oder auf den Beilagenteller! Heimischen Mangold gibt es von Mai bis November.

Fenchel

Aroma in Knollenform

Die faustgroße Knolle hat ein ganz spezielles Aroma. Wer das mag, wird den Fenchel lieben! Egal, ob roh oder gekocht - mit Nüssen kombiniert schmeckt er besonders gut. Fisch und Fleisch lassen sich auch mit seinen Samen hervorragend würzen. Bei uns hat die Fenchelknolle von Juni bis Oktober Hauptsaison.

Pfefferoni

Pfefferoni

Manche haben’s lieber mild, andere gerne scharf - bei Pfefferonis gibt es gleich beides. Grundsätzlich sind grüne Schoten etwas milder als rote, das liegt an dem Reifegrad. Die grünen sind zwar noch nicht komplett reif, sind aber schon essbar. Sie haben von Spätsommer bis Herbst Saison.

Dille

Vielseitiges Küchenkraut

Das unscheinbare Kraut erinnert geschmacklich an Anis oder Kümmel. Deswegen schmecken Dillgurken, Dillfisolen oder auch Lachs mit Dill besonders gut. Das Kraut sollte aber erst kurz vor dem Servieren dazu gemischt werden, damit das Aroma noch intensiv ist. Geerntet wird Dille von Mai bis September.

Petersilie

Kraus oder glatt?

Petersilie sollte in keinem Haushalt fehlen! Egal ob frisch, eingefroren oder getrocknet, das Kraut sorgt für Geschmack am Teller. Glatte Petersilie hat übrigens einen intensiveren Geschmack als die krause Sorte. Das Küchenkraut wird von Juni bis November frisch geerntet.

Paprika

Bunter Hingucker

Von mild bis scharf - Paprika hat einen große Vielfalt an Sorten zu bieten. Sie unterscheiden sich nicht nur im Geschmack, sondern auch farblich und sorgen in Salaten für einen schönen Farbakzent. Das vielseitige Gemüse hat von Juni bis Oktober Saison.

Jungzwiebeln

Frühlingsbote

Jungzwiebel oder auch Frühlingszwiebel genannt, gehören zu der Familie der Zwiebel. Das erkennt man an den typischen Röhrenblättern. Die Zwiebelsorte ist bei uns von Mai bis November in Saison. Stellt man die Knollen mit den Wurzeln in etwas Wasser, bleiben sie übrigens länger frisch!

Suppengemüse

Das Vitaminbündel

Hier ist der Name Programm - Suppengemüse, oder auch Suppengrün, ist die perfekte Basis für zahlreiche Suppen. Das Bündel besteht meistens aus Karotten, Knollensellerie, Lauch und Petersilie. Die Kombination kann aber auch je nach Region variieren.

Häuptelsalat

Salat-Klassiker

Häuptelsalat glänzt mit seinem erfrischenden Geschmack und großen Blättern. Er wird von Juni bis September frisch vom Feld geerntet. Dann lassen sich daraus unterschiedlichste Salate zubereiten. Werden seine Blätter nach dem Waschen gut abgetrocknet, haften Dressings übrigens besser!

Erdäpfel

Erdapfel – Der ultimative Allrounder

Was gibt es besseres als ofenfrisches Kartoffelgratin, oder einen heißen Eintopf an einem kalten Winterabend? Oder soll es doch lieber Kartoffelpüree zum Schnitzel sein? Erdäpfel sind sowohl im Sommer als auch im Winter eine unverzichtbare Basis für unzählige Rezepte. Richtig gelagert können regional geerntete Sorten bis zur nächsten Saison genossen werden.

Champignons

Der Jänner ist für Glückspilze

Ob auf der Pizza, in der Cremesuppe, mit Geschnetzeltem, oder gefüllt – Champignons gehören zu den beliebtesten Pilzen und sind glücklicherweise ganzjährig verfügbar. So lassen sie sich auch in den kalten Wintermonaten ganz einfach und frisch zubereiten.

Schalotten

Schalotte – die kleine Schwester der Zwiebel

Winterzeit ist Bratenzeit. Und was passt zum Braten besser als eine Rotwein-Schalotten-Sauce? Zum Glück sind die kleinen Edelzwiebeln gut lagerungsfähig und können nach der Ernte bis zur nächsten Saison zubereitet werden. Die Schalotten sind weniger scharf, aber deutlich aromatischer als die klassische Zwiebel und überzeugen mit dem besonders milden und süßlichen Geschmack.

Kräuterseitlinge

Köstliche Kräuterseitlinge

Kräuterseitlinge können zwar ganzjährig gezüchtet werden, jedoch fügen sie sich in Form eine Gemüse- oder Pilzpfanne besonders gut in die bunte Frühlingsküche ein. Damit der „Königsausternpilz“ am besten zur Geltung kommt, braucht  es nur ein wenig Salz und Pfeffer. So kann er sein ganz eigenes und unglaublich köstliches Aroma entwickeln, ohne von anderen intensiven Geschmacksnoten übertönt zu werden. Der würzig-nussige Pilz bleibt selbst beim Garen bissfest und ist dank seiner Konsistenz eine beliebte Alternative zu Fleisch.

Das könnte Ihnen auch gefallen