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HISTAMINARM,
BITTE!

Histaminarm Essen und Trinken

Wer histaminintolerant ist, dem fehlt oft eine ausreichende Menge eines bestimmten Enzyms. So kann der Körper aufgenommenes Histamin nur sehr viel langsamer abbauen und reagiert mit pseudoallergischen Reaktionen darauf. Darum sollte bei einer Intoleranz zu histaminarmen und frischen Lebensmitteln gegriffen werden. Hier haben wir Informationen, praktische Tipps und köstliche Rezepte gesammelt.

Was ist Histamin?

Histamin ist sowohl ein körpereigener Botenstoff als auch ein Stoffwechsel-Endprodukt von Bakterien. Es entsteht beim Abbau von Eiweiß durch Bakterien. Wird Histamin über die Nahrung aufgenommen, übernimmt das Enzym Diaminooxidase (DAO) im Darm und in der Leber den Abbau. Bei einer Histaminintoleranz funktioniert dieser Abbau aber sehr viel langsamer. So häuft sich das Histamin im Körper an und kann beispielsweise Kopfschmerzen, Juckreiz oder Magen-Darm-Beschwerden verursachen.

Lieber frisch als gereift

Warum bei einer histaminarmen Ernährung zu frischen Zutaten gegriffen werden soll? Weil beim Reifeprozess von Lebensmitteln mehr bakterielle Stoffwechselprodukte, also Histamin, entstehen. Hier haben wir Tipps gesammelt, wie sich ein paar histaminreiche Produkte ersetzen lassen.

Cranberrysaft statt
Essig

Für Dressing sollte zu fruchtig saurem Cranberrysaft oder auch zu Verjus - dem Saft von unreifen Trauben - gegriffen werden. Die beiden Alternativen sind besonders histaminarm, stecken aber voller Geschmack.

Aus Tomate wird Paprika

Tomaten sorgen bei Pasta, Pizza und Co für Würze. Leider enthalten sie aber auch viel Histamin. Unser Tipp: Einfach durch Paprika ersetzen, egal ob als Paste, püriert als Sugo oder gebraten für "Paprika Mozzarella".

Weg mit dem
Speck

Von Speck und rohem Schinken sollte man bei einer Histaminintoleranz lieber die Finger lassen. Stattdessen einfach Kochschinken gut anbraten und knusprig werden lassen. So verleiht er Gerichten eine pikante Note.

Nach eigenem Geschmack

In abgefüllten Gewürzmischungen steckt oft unverträgliches Glutamat. Werden die Gewürze und Kräuter aber selbst zusammengemischt ist klar, was wirklich drinnen ist. Außerdem schmeckt es selbstgemacht doppelt so gut!

Frisch und voller Geschmack